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Interessante Veröffentlichungen in der Presse


Märkische Allgemeine, 8. Mai 2006: Woidke: „Ansehen der Jäger zu gering“ Minister auf Verbandstag in Paaren/Glien (Havelland)
Agrar-und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) hat die Arbeit der Brandenburger Jäger als einen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit hervorgehoben. Es gebe kaum eine Interessengruppe, die zu solch einer Vielzahl von Aufgaben wie etwa Wildhege und Jagdschutz gesetzlich verpflichtet ist, sagte Woidke auf dem Landesjägertag. Diese Aktivitäten würden in der Gesellschaft aber teils widersprüchlich wahrgenommen.
Die Jäger seien daran nicht unschuldig, da sie das Medienfeld zumeist anderen Interessengruppen überließen, meinte Woidke. Er bot an, daß die oberste Jagdbehörde bei einer Verbesserung des Ansehens mithelfen könne. Denn die Akzeptanz der Jagd in der Gesellschaft entscheidet über die Zukunft der Jagd. Woidke verwies darauf, daß im Land jährlich 140000 Tiere Schalenwild geschossen werden. Dennoch gebe es Klagen über einen zu hohen Bestand. Ein Grund seien die Ursachen wie eine Klimaveränderung, die dem Wild immer ausreichend Nahrung beschere.
Der Präsident des Jagdverbandes, Wolfgang Bethe, nannte eine verstärkte Jugendarbeit einen Schwerpunkt der künftigen Arbeit. Die rund 10000 Jäger im Land seien im Schnitt 59 Jahre alt. Als Problem für die Jäger sieht er auch den Wandel in der Landwirtschaft von Feldfrüchten zu mehr nachwachsenden Rohstoffen. Durch die teils hohen Pflanzen gerate das Wild aus dem Blick der Waidmänner und trete erst nach der Ernte auf kahlen Äckern wieder in Erscheinung. (dpa/MAZ)
Kurzfassung Märkische Allgemeine über „Jäger sehen schon lange orange“ Seit dem 1.4.2006 sind orange Warnwesten auf Gesellschaftsjagden Pflicht
Die Tragepflicht für orangefarbene Wämse soll für mehr Sicherheit bei Jagden in Wald und Feld sorgen. Für Treiber sind die Westen schon lange Pflicht, auch die orangefarbenen Signalbänder am Hut. Diese Sicherheitsmaßnahmen haben sich so bewährt, daß auch der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern die neue Vorschrift übernommen hat. Die auffällige Kleidung wird das Wild nicht verscheuchen, neue Studien aus Skandinavien und den USA weisen darauf hin, daß Orange vom Wild schlecht wahrgenommen wird und dadurch sogar besser als Tarnung wirkt. Für die verschiedenen Nuancen von Grün seien die Augen der Wildtiere viel sensibler.